Meine 2 - Beiner

Warum haben sich mein Herrchen und mein Frauchen für einen Entlebucher Sennenhund entschieden? Das kam so:


1996 bekam mein Herrchen von seinem Hausarzt die Diagnose gestellt, daß er zu viel sitze und sich dringend mehr bewegen müsse. Ein eigener Hund könnte hier sicherlich Abhilfe schaffen. Das war der auslösende Moment, denn Beide hatten sich schon lange einen Hund gewünscht.


Dann kam die Phase der Rassenfindung. Das war nicht ganz einfach, wollte doch jedes Familienmitglied (damals gab es noch einen 6-Jährigen und eine 8-Jährige in unserem Haushalt) eine andere Rasse. Doch meinem Frauchen waren die Einen zu groß und die anderen hatten ihr zu langes Fell. Pflegeleicht sollte der zukünftige Hausbewohner sein und einen Jagdtrieb durfte er auch nicht haben. Bücher mit allen Beschreibungen über Art und Rasse wurden gewälzt. Dann kam der große Moment, wo sich meine 4  Zwei-Beiner für meine Rasse, den Entlebucher Sennenhund, entschieden haben.

Um einen Entlebucher live zu erleben, fuhren wir alle gemeinsam zu einer Zucht-Ausstellung nach Dortmund. Zum Glück gefiel meine Rasse gleich auf Anhieb. Der Kontakt mit einem Züchter wurde geknüpft, schließlich gab es noch nicht die Möglichkeit, sich umfassend im Internet zu informieren.

Doch gut Ding will Weile haben. Nachdem der Züchter sich davon überzeugt hatte, dass meine 2-Beiner Platz im eigenen Haus, einen großen Garten und genug Zeit haben um einen Entlebucher zu halten, hieß es erstmal abwarten. Schließlich wird nicht jeden Tag ein Entlebucher-Rüde geboren.

Doch endlich war der Tag gekommen, an dem meine Familie „Othello“ mit nach Hause nehmen durfte. Leider waren es an diesem 1. Januar minus 16 Grad. Da habe ich es doch wunderbar gehabt.

Dieser Othello war übrigens mein Urgroßonkel väterlicherseits.